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Heinrich Mann (1871-1950), „Sterny“

Heinrich Mann ist als Romancier und Novellist, Dramatiker und Essayist sowie als Übersetzer bekannt.

Er entstammt einer wohlhabenden Lübecker Patrizierfamilie. Nach der Reifeprüfung, Buchhändlerlehre und dem Studium versuchte er sich als Maler und wurde bald freischaffender Schriftsteller.

Während des ersten Weltkrieges trat Mann gegen den Militarismus auf, begrüßte er die Novemberrevolution 1918.

Ab 1930 war er Präsident der Preußischen Akademie der Künste, Sektion für Dichtkunst. Später wurde er aus der Akademie ausgeschlossen, seine Bücher wurden verbrannt.

In den Jahren der Emigration (Frankreich, Kalifornien) gab er seine aktive antifaschistische Tätigkeit nicht auf.

Er starb nicht in Deutschland, seine sterblichen Überreste wurden 1961 nach Berlin überführt.

 

Hermann Hesse (1877-1962), „Aus Kinderzeiten“

Hermann Hesse zählt zu den großen Repräsentanten der bürgerlichen Literatur des 20. Jahrhunderts und ist als Erzähler, Lyriker und Essayist bekannt.

Er wurde am 2. Juli 1877 als Sohn eines Predigers geboren. Er besuchte ein Gymnasium und versuchte sich in verschiedenen Berufen (Handwerker, Buchhändler, Antiquar).

Er war einige Zeit ein freischaffender Schriftsteller, später wurde er Mitherausgeber der Zeitschrift „März“.

1919 zog er nach Montagnola bei Lugano, wo er seit 1923 als Schweizer Staatsbürger bis zu seinem Tod im Jahre 1962 wohnte.

1946 erhielt er den Nobelpreis für Literatur.

Seine Werke „Steppenwolf“ (1927), „Das Glasperlenspiel“ (1943), „Peter Camenzind“ (1904).

 

Luise Rinser (geb.1911), „Schaufel und Besen“

Luise Rinser, Romanautorin, Novellistin und Essayistin, wurde am 30. April 1911 geboren und wuchs als Tochter eines Volksschullehrers auf.

Sie besuchte ein Lehrerinnenseminar, studierte Psychologie und Pädagogik in München.

Sie arbeitete als Lehrerin für 4 Jahre. Später heiratete sie Opernkapellmeister, der 1943 als Angehöriger einer Strafkompanie am Ladogasee fiel.

1940 erhielt sie Schreibverbot. 1944 wurde sie verhaftet.

Nach dem Krieg arbeitete sie zehn Jahre lang als Literaturkritikerin in München.

Luise erhielt den Rene-Schickele-Preis und den Heinrich-Mann-Preis.

Ihre Werke „Die gläsernen Ringe“ (1941), „Jan Lobel aus Warschau“ (1948), „Abenteuer der Tugend“ (1957), „Ich bin Tobias“ (1966) und andere.

 

Heinrich von Kleist (1777-1811), „Das Bettelweib von Locarno“

Er ist einer der bedeutendsten deutschen Dramatiker und Erzähler.

Er wurde am 18. Oktober 1777 in Frankfurt an der Oder in einer Offiziersfamilie geboren. Er hat die Eltern früh verloren.

Mit 16 Jahren nahm er an der Belagerung von Mainz teil.

Er nahm das Studium der Philosophie, Physik, Mathematik und der Kameralistik an der Universität Frankfurt an der Oder auf.

Aber 1800 brach er das Studium ab und siedelte nach Berlin über.

Er reiste sehr viel, hat Paris, Weimar, die Schweiz und Leipzig besucht. Auf seinen Reisen lernte er Goethe, Schiller und Wieland lernen.

1808 wurde er im Mai-Heft des „Phöbus“ das Fragment seines Dramas „Guiskard“ veröffentlicht.

Das Drama „Prinz Friedrich von Homburg“ gehört zu den kunstvollen und menschlich reifsten Leistungen Kleists.

Kleist gilt als eigentlicher Begründer der deutschen Novellistik. Seine großen Erzählungen sind „Michael Kohlhaas“, „Das Erdbeben von Chili“.

Am 21. November 1811 ging Kleist in den Freitod.

 

 

 

 

 

 

Raymund Töpfer (geb.1957), „Frei zur Adoption“

Raymund Töpfer gehört zu den Autoren, die mit großem Engagement zu moralisch-ethischen Problemen der Gegenwart schreiben.

Er wurde 1957 in der ehemaligen DDR geboren, deshalb sind seine ersten Werke durch die sozialistische Wirklichkeit geprägt.

Als Berufschullehrer sammelte er Erfahrungen im Umgang mit jungen Menschen, die er in seinen literarischen Werken verwertet.

Zur Zeit der Veröffentlichung seiner Erzählung „Frei zur Adoption“ (1987) arbeitete er als Kulturdezernent und studierte am Literaturinstitut in Leipzig.  

 

Heinrich Böll (1917-1985), „Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral“

Er ist einer der bedeutendsten deutschen Nachkriegsautoren.

Er wurde am 21. Dezember 1917 in der Familie eines Bildhauers geboren.

Er war Erzähler, Fernsehspielautor, Essayist, Dramatiker und auch Übersetzer. Er übersetzte aus Niederländischem und Englischem.

Nach dem Abitur machte er eine Lehre als Buchhändler und danach begann er das Studium der Altphilologie.

Nach einem Semester brachte er das Studium ab, weil im Juli 1939 er zum Wehrdienst einberufen wurde.

Bis zum Ende des Krieges blieb er in der Armee.

Danach studierte er Germanistik an der Universität Köln.

Von 1951 bis zu seinem Tod 1985 lebte er als freischaffender Schriftsteller in Köln.

1972 wurde ihm der Nobelpreis verliehen.

Romane „Wo warst du Adam?“ (1951), „Und sagte kein einziges Wort“ (1953), „Haus ohne Hüter“ (1954), „Billard um halb zehn“ (1959).

 

Irmgard Keun (1910-1982), „Geheimnisvolle Nachbarschaft“

Sie wurde am 6. Februar 1910 in Berlin geboren. Sie besuchte in Köln die Schauspielschule und begann nach kurzer Bühnenlaufbahn zu schreiben.

Sie erhielt Berufsverbot. 1935 ging sie in die Emigration, hielt sich aber 1940-1945 illegal in D-d auf.

Nach 1945 lebte sie bis zu ihrem Tod am 5. Mai 1982 als freischaffende Schriftstellerin in Köln.

Ihre Werke „Das kunstseidene Mädchen“ (1932), „Nach Mitternacht“ (1937), „Wenn wir alle gut wären“ (1957).

 

Robert Walser (1878-1956), „Basta“

Er ist ein Schweizer Erzähler und Lyriker.

Er wurde am 15. April 1878 in Biel als Sohn eines Buchbinders geboren.

Nach der Schule lebte er in Zürich, Stuttgart und Berlin.

Vor dem Ersten Weltkrieg kehrte er in die Schweiz zurück.

1921 wurde er Angestellter beim Kantonsarchiv.

1926 geriet er in die Berner Nervenheilsanstalt. Ab 1933 lebte er dort und 1956 starb Robert Walser.

Zu seinen Werken gehören Gedichte, Erzahlungen, Essays und andere Prosa.

Sehr bekannt ist sein autobiographischer Roman „Geschwister Tanner“.

 

Bertolt Brecht (1898-1956), „Wenn die Haifische Menschen wären“

Bertolt Brecht, Dramatiker von Weltruf, bedeutender Lyriker, Erzähler, Theoretiker und Regisseur, wurde am 10. Februar 1898 in der Familie eines Fabrikdirektors geboren.

Sein eigentlicher Name war Eugen Friedrich Berthold Brecht.

Nach dem Gymnasium studierte er Literatur und Philosophie, dann Medizin in München.

Am Ende des Ersten Weltkrieges wurde er Soldat. 1919 setzte er das Studium fort, danach wendete er sich dem Theater zu. Er arbeitete dort als Dramaturg.

1928 heiratete er die Schauspielerin.

Später emigrierte er nach Dänemark, dann in die USA.

In Berlin gründete er Berliner Ensemble. In diesem Theater wendete er seine Theorie des epischen Theaters an, wobei er versuchte, den Zuschauer in eine Haltung zu versetzen.

Seine Werke „Mutter Courage und ihre Kinder“ (1938), „Leben des Galilei“ (1938/39), „Der gute Mensch von Sezuan“ (1938/42).     

 

Jurij Brezan (geb.1916), „Der kleine Bach Satkula“

Er wurde am 9. Juni 1916 in Räckelwitz bei Kamenz geboren.

Er ist Romanschriftsteller, Erzähler, auch Lyriker und Kinderbuchautor.

Er schreibt in sorbischer und deutscher Sprache.

Nach dem Schulabschluss studierte er Wirtschaft.

Er arbeitete im Untergrund in einer sorbischen Widerstandsgruppe. Dann emigrierte er nach Polen.

1938 wurde er verhaftet.

1942 zwangen ihn die Nazis in die deutsche Wehrmacht.

Nach dem Krieg bis 1948 war Jurij leitender sorbischer Jungendfunktionär.

Seit 1949 lebte er als freischaffender Schriftsteller in Bautzen.

Er hat Nationalpreise der ehemaligen DDR und Cilinski-Preis erworben.

Roman „Krabat oder die Verwandlung der Welt“ (1976) und Erzählungen.

 

Paul Thomas Mann (1875-1955) war ein deutscher Schriftsteller und zählt zu den bedeutendsten Erzählern deutscher Sprache im 20. Jahrhundert. Charakteristisch für Thomas Manns Prosa sind Ironie und „heitere Ambiguität“ . Bis zu Der Zauberberg (1924) überwiegen psychologischer Scharfblick und Durchschauen. Danach, in der „zweiten Hälfte“ des Gesamtwerks , werden mythologische Motive und religiöse Themen gestaltet. Weiter hinterlässt Thomas Mann ein bedeutendes essayistisches Werk. Seine durch Nebensätze und Einfügungen hoch verschränkte Erzählweise bewahrt Rhythmus und Balance. Sprache und Ton sind der jeweiligen Thematik angepasst. Die kalkulierte Wahl des Wortes erreicht höchste Treffsicherheit. Für seinen ersten Roman Buddenbrooks (1900, erschienen 1901) erhielt er 1929 den Nobelpreis für Literatur. Sein älterer Bruder Heinrich und drei seiner sechs Kinder, Erika, Klaus und Golo, waren ebenfalls Schriftsteller.

 

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